Durch einen integrierten Pufferspeicher kann der Syslog-Server bis zu 30 Meldungen zwecks Stapelverarbeitung erfassen, in eine Warteschlange stellen und weiterleiten. Zwischengespeicherte Meldungen werden standardmäßig an die Verarbeitungs-Engine weitergeleitet, wenn der Pufferspeicher seine maximale Kapazität erreicht hat oder in Intervallen von 1 Minute (je nachdem, welche dieser beiden Bedingungen zuerst eintritt).
Hinweis: Zur korrekten Verarbeitung von Syslog-Meldungen müssen
alle Syslog-Quellen (z. B. Workstations, Server, Netzwerkgeräte u. Ä.) so konfiguriert werden, dass sie die Informationen an den GFI EventsManager-Computer schicken. Diese Einstellung ist auch für den eigentlichen Computer, auf dem GFI EventsManager läuft, erforderlich.
3. Wählen Sie die Option
Accept Syslog messages from this computer group, um den Syslog-Server für den Empfang von Meldungen dieser Computer-Gruppe zu aktivieren.
Wichtig: Beachten Sie, dass das Löschen von Ereignissen aus Protokollen der Ereignisquelle ohne vorherige Archivierung oder anderweitige Sicherung eine Verletzung gesetzlicher Richtlinien darstellen kann.
Stellen Sie daher sicher, dass wichtige Ereignisse gemäß den für Ihr Unternehmen geltenden Gesetzen zur Datenaufbewahrung und zum Datenschutz archiviert oder gesichert werden.
Hinweis 1: Standardmäßig lauscht der Syslog-Server von GFI EventsManager auf Port 514 nach Syslog-Meldungen. Weitere Informationen zur Anpassung der Port-Einstellungen erhalten Sie unter „Konfigurieren des Syslog-Server-Ports“ in diesem Kapitel.
Hinweis 2: Der integrierte Syslog-Server akzeptiert nur Syslog-Meldungen von Computern, die zur gewählten Gruppe gehören.