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Installationsvarianten von GFI FAXmaker for Exchange/SMTP 12

GFI FAXmaker besitzt eine sehr flexible, auf SMTP basierende Architektur, dank derer Sie den Fax-Server optimal an Ihr Netzwerk und Ihren E-Mail-Server anpassen können. Des Weiteren können Sie wählen, ob GFI FAXmaker auf Ihrem E-Mail-Server oder getrennt installiert werden soll. (Bei Verwendung von Microsoft Exchange 5.5 ist GFI FAXmaker jedoch auf einem gesonderten Server zu installieren).

Da GFI FAXmaker kaum Ressourcen in Anspruch nimmt, kann die Anwendung auf Ihrem E-Mail-Server im Hintergrund laufen. In vielen Unternehmen gilt jedoch die bewährte Lösung, den E-Mail-Server von der Fax-Hardware, z. B. Brooktrout-Faxkarten oder ISDN-Karten, zu trennen. Die Entscheidung dafür oder dagegen ist von der Größe des jeweiligen Netzwerks abhängig. Bei kleineren Netzwerken kann GFI FAXmaker auf dem E-Mail-Server betrieben werden. Bei größeren Netzwerken sollte die Installation hingegen auf einem separaten Server erfolgen. In letzterem Fall muss es sich dabei jedoch keinesfalls um einen dedizierten Server handeln.

GFI FAXmaker mit Exchange 2000/2003

Bei Verwendung von Microsoft Exchange 2000 oder 2003 für Ihren E-Mail-Server kann GFI FAXmaker direkt auf diesem Server oder getrennt installiert werden.

Abbildung 1 - GFI FAXmaker auf Exchange 2000/2003-Server

Wenn Sie GFI FAXmaker auf dem Exchange-Server installieren, richtet das Programm einen standardmäßigen Exchange SMTP-Connector und eine Nachrichtensenke (mit der Mitteilungen auf Ebene des E-Mail-Servers erfasst werden, „Sink") ein. Weitere Konfigurationseinstellungen sind nicht notwendig. Alle Faxmitteilungen werden vom Connector über die Senke an GFI FAXmaker weitergeleitet.

Abbildung 2 - GFI FAXmaker auf einem separaten Server

Wenn Sie GFI FAXmaker getrennt betreiben möchten, müssen Sie das Programm zuerst auf dem Fax-Server installieren (auf dem ebenfalls der IIS SMTP-Dienst vorhanden sein muss). In diesem Fall wird die Fax-Server-Software und ein Sink für den IIS SMTP-Dienst installiert. Danach ist das Setup-Programm von GFI FAXmaker erneut auf dem Exchange-Server zu starten, um einen standardmäßigen SMTP-Connector erstellen zu lassen, der Faxmitteilungen per SMTP an den GFI FAXmaker Fax-Server weiterleitet. Bei Bedarf kann dieser Exchange SMTP-Connector auch manuell erstellt werden. Die entsprechenden Installationsschritte finden Sie im Kapitel „Der Exchange 2000/2003 SMTP-Connector".

Der GFI FAXmaker Fax-Server empfängt Faxe per SMTP und mit Hilfe des Sink, erfasst die Mitteilung und konvertiert sie vor dem Versand ins Faxformat. Abschließend wird ein Sendebericht an den Absender verschickt. Für SMS-Mitteilungen gilt das gleiche Prinzip.

Die Installation von GFI FAXmaker auf einem separaten Server hat den Vorteil, dass die Standardeinstellungen von Microsoft Exchange Server beibehalten werden können - es werden keine Änderungen an Active Directory vorgenommen, und auf dem Exchange-Server läuft keine zusätzliche Software.

Faxversand vom Client-Rechner aus

Alle Faxe, die Anwender mit dem Faxformular von GFI FAXmaker oder dem MS Outlook-Formular für neue Nachrichten verschicken, werden unter Verwendung des MAPI-Formats [FAX: <Nummer>] per MS Outlook versandt. Der standardmäßige SMTP-Connector (normaler Exchange-Connector, der während der Installation von GFI FAXmaker erstellt wird) leitet dabei alle Faxmitteilungen per SMTP an den GFI FAXmaker Fax-Server weiter.

GFI FAXmaker mit Microsoft Exchange 5.5

Abbildung 3 - Betrieb von GFI FAXmaker auf einem getrennten Server bei Einsatz von Exchange Server 5.5

Wenn Sie Microsoft Exchange 5.5 einsetzen, muss GFI FAXmaker auf einem getrennten Server installiert werden. Dieser muss mit Windows 2000 oder höher und dem IIS SMTP-Dienst laufen. Nach der Installation müssen Sie eine Routing-Regel erstellen, anhand derer alle an die Domänen „faxmaker.com" und „smsmaker.com" geschickten Mitteilungen an den GFI FAXmaker Fax-Server weitergeleitet werden. Nähe Informationen zur Erstellung dieser Regel erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren von Exchange Server 5.5 für den Faxversand".

Der GFI FAXmaker Fax-Server empfängt Faxe per SMTP und mit Hilfe einer Nachrichtensenke („Sink"), erfasst die Mitteilung und konvertiert sie vor dem Versand ins Faxformat. Abschließend wird ein Sendebericht an den Absender verschickt. Für SMS-Mitteilungen gilt das gleiche Prinzip.

Wenn Sie Active Directory verwenden, überprüfen Sie bitte, ob die E-Mail-Adressen aller GFI FAXmaker-Benutzer in Active Directory eingetragen sind. Bei Microsoft Exchange 5.5 geschieht dies nicht automatisch. Falls Sie kein Active Directory verwenden, müssen Sie die Namen und die E-Mail-Adressen der GFI FAXmaker-Benutzer konfigurieren.

Faxversand vom Client-Rechner aus

Alle Faxe, die Anwender mit Hilfe des Faxformulars von GFI FAXmaker verschicken, werden per SMTP-Format Nummer@faxmaker.com über Microsoft Outlook verschickt. Wenn Anwender ein Fax mit Hilfe des Formulars für neue E-Mail-Nachrichten von MS Outlook versenden möchten, muss die Mitteilung an Nummer@faxmaker.com geschickt werden. Exchange 5.5 leitet dann die an die Domäne faxmaker.com adressierten Mitteilungen per SMTP an den GFI FAXmaker Fax-Server weiter.

GFI FAXmaker mit Lotus Notes/Domino

Bei Verwendung von Lotus Notes oder Domino kann GFI FAXmaker entweder direkt auf dem E-Mail-Server oder separat installiert werden.

Abbildung 4 - Betrieb von GFI FAXmaker auf einem Lotus Notes-Server

In beiden Fällen ruft GFI FAXmaker die Faxmitteilungen über ein dediziertes POP3-Postfach ab. Daher müssen Sie zuvor diese dedizierte Mailbox einrichten und GFI FAXmaker für den Abruf der Faxe konfigurieren. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren von GFI FAXmaker für Lotus Notes".

Abbildung 5 - Betrieb von GFI FAXmaker auf einem separaten Server

Wenn Sie Active Directory verwenden, überprüfen Sie bitte, ob die E-Mail-Adressen aller GFI FAXmaker-Benutzer in Active Directory eingetragen sind. Falls Sie kein Active Directory verwenden, müssen Sie die Namen und die E-Mail-Adressen der GFI FAXmaker-Benutzer konfigurieren.

Faxversand vom Client-Rechner aus

Alle Faxe, die Anwender mit Hilfe des Faxformulars von GFI FAXmaker verschicken, werden über den E-Mail-Client an die dedizierte Fax-Mailbox gesendet. Wenn Anwender ein Fax über das Formular für neue E-Mail-Nachrichten des Lotus Notes-Clients versenden möchten, muss die Mitteilung an Nummer@FAX geschickt werden. Lotus Notes leitet diese dann an die POP3-Mailbox weiter. Dieses „Faxpostfach" darf nur für den Fax-Server zur Verfügung stehen. GFI FAXmaker ruft die E-Mail ab, konvertiert sie ins Faxformat und versendet sie dann als Fax. Abschließend wird ein Sendebericht an den Absender verschickt. Für SMS-Mitteilungen gilt das gleiche Prinzip.

GFI FAXmaker mit einem SMTP/POP3-Server

Falls Sie einen SMTP/POP3-Server wie VPOP3 oder Mdaemon einsetzen, müssen Sie entscheiden, ob GFI FAXmaker zu verschickende Faxe per POP3 abrufen soll, oder ob Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass er Faxmitteilungen per SMTP an den GFI FAXmaker-Server schickt.

Bei Auswahl der zweiten Option muss die Installation von GFI FAXmaker auf einem getrennten Server erfolgen (siehe Abbildung 3). Bei der ersten Möglichkeit hingegen kann GFI FAXmaker direkt auf dem E-Mail-Server installiert werden (siehe Abbildung 4). Dann ist es jedoch nicht möglich, dass Anwender Faxmitteilungen direkt über ihren E-Mail-Client verschicken.

Wenn Sie Active Directory verwenden, überprüfen Sie bitte, ob die E-Mail-Adressen aller GFI FAXmaker-Benutzer in Active Directory eingetragen sind. Falls Sie kein Active Directory verwenden, müssen Sie die Namen und die E-Mail-Adressen der GFI FAXmaker-Benutzer konfigurieren.

Faxversand vom Client-Rechner aus

Falls Sie GFI FAXmaker für den Abruf von Faxmitteilungen per POP3 konfiguriert haben, werden alle von Anwendern mit Hilfe des GFI FAXmaker Faxformulars verschickten Faxe über den E-Mail-Client an die dedizierte Fax-Mailbox geschickt. GFI FAXmaker ruft die E-Mail ab, konvertiert sie ins Faxformat und versendet sie dann als Fax. Abschließend wird ein Sendebericht an den Absender verschickt. Für SMS-Mitteilungen gilt das gleiche Prinzip.

Falls Sie Ihren E-Mail-Server so eingerichtet haben, dass alle Faxmitteilungen per SMTP an den getrennt installierten GFI FAXmaker Fax-Server weitergeleitet werden, werden alle Faxe, die Anwender per GFI FAXmaker-Faxformular verschickt haben, mit Hilfe des SMTP-Formats Nummer@faxmaker.com über den E-Mail-Client verschickt. Wenn Anwender eine Faxmitteilung mit Hilfe ihres E-Mail-Clients senden wollen, müssen sie die Nachricht an Nummer@faxmaker.com schicken. Der SMTP/POP3-Mail-Server leitet dann die an die Domäne faxmaker.com geschickten Mitteilungen per SMTP an den GFI FAXmaker Fax-Server weiter. Der GFI FAXmaker Fax-Server empfängt Faxe per SMTP und mit Hilfe einer Nachrichtensenke („Sink"), erfasst die Mitteilung und konvertiert sie vor dem Versand ins Faxformat. Abschließend wird ein Sendebericht an den Absender verschickt. Für SMS-Mitteilungen gilt das gleiche Prinzip.

GFI FAXmaker mit mehreren E-Mail-Servern

Abbildung 6 - Betrieb von GFI FAXmaker mit mehreren E-Mail-Servern

Bei einem großen Netzwerk mit mehreren E-Mail-Servern gleich welcher Art können Sie diese so konfigurieren, dass Faxmitteilungen von allen E-Mail-Servern per SMTP an den GFI FAXmaker-Server weitergeleitet werden (mit Hilfe der Methoden, die bereits weiter oben für die verschiedenen E-Mail-Server-Typen beschrieben worden sind). Diese Anordnung erlaubt es Ihnen, dass mit nur einem GFI FAXmaker Fax-Server Anwender auf mehreren E-Mail-Servern die Faxfunktionalität nutzen können.

GFI FAXmaker bei einem ISP-gehosteten E-Mail-Server

Abbildung 7 - Betrieb von GFI FAXmaker zusammen mit einem gehosteten E-Mail-Server

Selbst bei einem kleinen Netzwerk, in dem kein E-Mail-Server betrieben oder dieser extern gehostet wird, ist der Einsatz von GFI FAXmaker möglich. Hierfür muss lediglich der IIS SMTP-Dienst auf dem GFI FAXmaker Fax-Server installiert werden. Die Client-Software von GFI FAXmaker leitet dann alle Faxe per SMTP direkt an den Fax-Server von GFI FAXmaker weiter.

Der GFI FAXmaker Fax-Server empfängt Faxe per SMTP und mit Hilfe einer Nachrichtensenke („Sink"), erfasst die Mitteilung und konvertiert sie vor dem Versand ins Faxformat. Für SMS-Mitteilungen gilt das gleiche Prinzip. Sendeberichte und eingehende Faxe werden an die E-Mail-Adresse des Anwenders auf dem E-Mail-Server des ISP weitergeleitet. Die Faxdateien nehmen nicht sehr viel Speicherplatz in Anspruch und verursachen nur sehr wenig E-Mail-Traffic. Die Belastung Ihrer Internet-Verbindung wird somit möglichst gering gehalten.

Faxversand vom Client-Rechner aus

Alle von Anwendern über den GFI FAXmaker-Client verschickten Mitteilungen werden im SMTP-Format Nummer@faxmaker.com verschickt. Der GFI FAXmaker-Client erkennt den Namen des Fax-Servers und leitet die Mitteilung direkt an den GFI FAXmaker Fax-Server weiter. Anwender können dabei keine Faxmitteilungen über ihren E-Mail-Client verschicken.


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