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Datenbankwartungsoptionen

Einführung

Zur Auswahl und Konfigurierung des Datenbank-Backends von GFI LANguard N.S.S. gehen Sie auf den Knoten the Configuration } Database Maintenance Options. Das Datenbank-Backend wird zur Speicherung der Ergebnisse von Netzwerk-Scans verwendet.

Über dem Knoten Database Maintenance Options lassen sich zudem die Wartungsfunktionen der Datenbank einrichten. So können Sie z. B. festlegen, dass gespeicherte Scan-Ergebnisse nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums automatisch gelöscht werden sollen.

Bei Verwendung von Microsoft Access als Datenbank-Backend können Sie zudem die Komprimierung der Datenbank nach einem festen Zeitplan ablaufen lassen. Dabei werden alle fehlerhaften Daten repariert und zum Löschen vorgesehene Einträge entfernt.

Konfigurieren des Datenbank-Backends

Zum Konfigurieren der Wartungsoptionen der Datenbank klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Configuration } Database Maintenance Options, und wählen Sie im Kontextmenü Properties aus. Der Eigenschaften-Dialog für die Datenbank-Wartung wird geöffnet.

Screenshot 56 - Eigenschaften der Datenbank-Wartung

Die Wartungsoptionen können über drei Reiter aufgerufen werden. Diese lauten

  • Change Database (zum Ändern der Datenbank)
  • Manage Saved Scan Results (zur Verwaltung gespeicherter Scan-Ergebnisse)
  • Advanced (zur Komprimierung der Access-Datenbank)
Auswahl des Datenbank-Backends

Über den Reiter Change Database legen Sie fest, welche Datenbank zur Archivierung der gespeicherten Scan-Ergebnisse verwendet werden soll. Als Datenbank-Backends werden Microsoft Access und Microsoft SQL Server 2000 oder höher unterstützt.

Speichern von Scan-Ergebnissen in einer Microsoft Access-Datenbank

So speichern Sie Scan-Ergebnisse in einer Microsoft Access-Datenbank:

1. Gehen Sie auf den Knoten Configuration } Database Maintenance Options, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterknoten, und wählen Sie im Kontextmenü Properties.

2. Wählen Sie die Option Microsoft Access.

3. Geben Sie den vollständigen Pfad (inklusive Dateiname) des MS Access Datenbank-Backends ein.

Hinweis 1: Sollte die Datenbank noch nicht existieren, wird sie bei diesem Schritt erstellt.

Hinweis 2: Ist die angegebene Datenbank-Datei bereits vorhanden und wurde sie von einer früheren Version von GFI LANguard N.S.S. verwendet, wird folgende Nachricht angezeigt.

Screenshot 57 - Update-Dialog für Datenbank-Backend

Klicken Sie auf die Schaltfläche Yes, um die Datenbank und ihre Scan-Ergebnisse zu aktualisieren, damit sie ebenfalls unter GFI LANguard N.S.S. 7 eingesetzt werden kann.

Wenn Sie auf die Schaltfläche No klicken, wird eine bereits vorhandene Datenbank überschrieben.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.

Speichern von Scan-Ergebnissen in einer Microsoft SQL Server-Datenbank

Screenshot 58 - Optionen der Microsoft SQL Server-Datenbank

So speichern Sie Scan-Ergebnisse in einer Microsoft SQL Server-Datenbank:

1. Gehen Sie auf den Knoten Configuration } Database Maintenance Options, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterknoten, und wählen Sie im Kontextmenü Properties.

2. Wählen Sie die Option Microsoft SQL Server.

3. Wählen Sie aus der Liste der in Ihrem Netzwerk gefundenen Server den SQL-Server aus, der die Datenbank hosten soll.

4. Geben Sie die Zugangsdaten für den SQL-Server an, oder wählen Sie die Option Use NT authority credentials, um sich mit den Daten des Windows-Kontos am SQL-Server zu authentifizieren.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.

Hinweis 1: Sind die Angaben zum Server und die Anmeldedaten korrekt, meldet sich GFI LANguard N.S.S. automatisch am SQL-Server an und erstellt die erforderlichen Datenbanktabellen. Bereits bestehende Datenbanktabellen werden weiterverwendet.

Hinweis 2: Bei der Windows NT-Authentifizierung müssen die Dienste von GFI LANguard N.S.S. unter einem Benutzerkonto mit administrativen Zugriffsrechten für die SQL Server-Datenbanken laufen.

Datenbank-Wartung - Verwalten gespeicherter Scan-Ergebnisse

Screenshot 59 - Eigenschaften der Datenbank-Wartung, Gespeicherte Scan-Ergebnisse

Über den Reiter Manage Saved Scan Results lassen sich die in der Datenbank gespeicherten Scan-Ergebnisse verwalten und ggf. auch löschen. Das Löschen kann manuell oder automatisch über einen festgelegten Zeitplan zur Datenbank-Wartung erfolgen.

Während der geplanten Datenbank-Wartung löscht GFI LANguard N.S.S. gespeicherte Scan-Ergebnisse, die eine in Tagen, Wochen oder Monaten festgelegte Archivierungsdauer überschreiten, auto-matisch. Die automatische Datenbank-Wartung kann zudem so konfiguriert werden, dass nur eine festgelegte Anzahl von Scan-Ergebnissen pro kontrolliertem Zielrechner und Scan-Profil gespeichert wird.

Zum Löschen gespeicherter Scan-Ergebnisse wählen Sie die gewünschten Ergebnisse aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Delete Scan(s).

Folgende Optionen sind zur automatischen Verwaltung der Datenbank-Wartung verfügbar:

  • Scans which are less than - Löscht automatisch alle Scan-Ergebnisse, die eine in Tagen, Wochen oder Monaten festgelegte Archivierungsdauer überschreiten.
  • Only last - Nur die festgelegte Anzahl der zuletzt gesammelten Scan-Ergebnisse wird gespeichert.
Datenbank-Wartung - erweiterte Optionen

Screenshot 60 - Eigenschaften der Datenbank-Wartung, Reiter "Erweitert"

Zum Komprimieren und Reparieren eines MS Access-Datenbank steht der Reiter Advanced zur Verfügung.

Die Leistung der von Ihnen eingesetzten Datenbank lässt durch eine regelmäßige Reparatur und Komprimierung optimieren. Während der Komprimierung werden Datenbank-Dateien neu organisiert, und zum Löschen markierte Einträge werden entfernt. Hierdurch lässt sich wertvoller Speicherplatz zurückgewinnen.

Zudem repariert GFI LANguard N.S.S. im Rahmen der Komprimierung fehlerhafte Dateien des Datenbank-Backends. Datenkorruption kann verschiedene Ursachen haben. Bei einer Microsoft Access-Datenbank können Probleme auftreten, wenn die Datenbank unerwartet geschlossen wird, bevor Einträge gesichert werden konnten (z. B. bei Stromausfall, aufgehängten Prozessen, erzwungenen Neustarts usw.)

Folgende Optionen stehen über den Reiter Advanced zur Verfügung:

  • Das manuelle Reparieren und Komprimieren einer Microsoft Access-Datenbank per Mausklick auf die Schaltfläche Compact Now.
  • Die Automatisierung der Komprimierung einer Microsoft Access-Datenbank nach festem Zeitplan. Der Attendant von GFI LANguard N.S.S. erledigt die Aufgabe selbsttätig.

Legen Sie über den Reiter Advanced fest, wie häufig die Datenbank komprimiert werden soll.

Um die Datenbank-Komprimierung nur ein Mal durchzuführen, wählen Sie die Option One time only.

Um die Datenbank regelmäßig komprimieren zu lassen, wählen Sie die Option Every, und legen Sie folgende Einstellungen fest:

1. Den zeitlichen Abstand in Tagen, Wochen oder Monaten zwischen den einzelnen Komprimierungs-/Reparaturvorgängen.

2. Das Datum und die Uhrzeit, wann der erste/nächste Kompri-mierungsvorgang durchgeführt werden soll.


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