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Whitelist

Eine Whitelist ist eine Liste mit vertrauenswürdigen E-Mail-Adressen und Domänen, von Sie stets Mitteilungen erhalten möchten. Von diesen Adressen oder Domänen verschickte Nachrichten werden somit niemals als Spam klassifiziert. Zudem können Sie Stichwörter festlegen, bei deren Verwendung im Betreff oder Textkörper eine eingehende Mitteilung automatisch als erwünscht eingestuft wird.

Screenshot 32 - In einer Whitelist verzeichnete Domänen

Die Whitelist wird über den Knoten „Anti-Spam" > „Whitelist" konfiguriert. Mit einem rechten Mausklick auf diesen Knoten rufen Sie die Whitelist-Eigenschaften auf. Über die erste Registerkarte wird die Whitelist konfiguriert.

Screenshot 33 - Hinzufügen eines Whitelist-Eintrags

Um eine erwünschte Domäne oder E-Mail-Adresse der Whitelist manuell hinzuzufügen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Klicken Sie auf „Hinzufügen", und geben Sie die vollständige E-Mail-Adresse an. Bei einer kompletten Domäne lautet der Eintrag dann z. B. „*@supportabteilung.de". Das Sternchen (*) dient als Platzhalter für sämtliche E-Mail-Adressen in dieser Domäne. Zudem können Sie Platzhalter verwenden und gesamte Domänen-Suffixe in der Whitelist eintragen, z. B. *@*.mil oder *@*.edu. Bei diesen Beispielen wird Post von Domänen aus dem universitären oder militärischen Bereich nie als Spam gekennzeichnet.

2. Wählen Sie „MIME TO: überprüfen" ODER „MIME FROM: überprüfen". Mit dieser Option können Sie einen E-Mail-Empfänger als vertrauenswürdig einstufen. Die MIME TO-Adresse ist die E-Mail-Adresse, an die die E-Mail verschickt wird. Um die MIME TO-Adresse herauszufinden, öffnen Sie bitte die Listen-Mail/den Newsletter und doppelklicken Sie auf das "An:"-Feld. Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, die im Dialogfeld „Liste hinzufügen" angezeigt wird.

Einige Newsletter werden über Mailer verschickt, die den Absender im MIME TO-Feld nicht angeben. Die Header-Kontrolle von GFI MailEssentials deutet dies als Spam-Merkmal und klassifiziert die Nachricht dementsprechend. Diese Newsletter sollten per Option „MIME TO" auf die Whitelist gesetzt werden.

HINWEIS: Bei Benutzern, für die die Spam-Filterung nicht gelten soll, geben Sie die E-Mail-Adresse einfach über den obigen Dialog ein und wählen dann „MIME TO:".

Auto-Whitelist

Screenshot 34 - Optionen für die Auto-Whitelist

Bei Aktivierung dieser Funktion werden E-Mail-Adressen, an die Sie Mitteilungen verschicken, automatisch in der Whitelist eingetragen. Um auf jeden Fall eine Rückantwort vom Empfänger einer von Ihnen verschickten Mitteilung zu erhalten, sollten Sie diesen somit mit Hilfe der Auto-Whitelist-Funktion in die Liste der erwünschten Absender aufnehmen lassen. Das automatische Hinzufügen von Adressaten zur Whitelist ist sehr zuverlässig und hält Ihre Whitelist stets auf einem aktuellen Stand, ohne dass diese aufwändig verwaltet werden muss. Sie können festlegen, wie viele E-Mail-Adressen insgesamt In der Whitelist verzeichnet sein sollen. Die maximale Anzahl beträgt 30.000 Adressen. Bei Überschreiten dieses Werts werden die ältesten Einträge automatisch gelöscht. Die Auto-Whitelist besteht aus zwei Funktionsbereichen: Beim ersten wird überprüft, ob der Absender einer eingehenden E-Mail in der Adressenliste der Auto-Whitelist verzeichnet ist. Ist dies der Fall, wird die Mitteilung direkt an das Postfach des Empfängers weitergeleitet ohne weitere Spam-Filter zu durchlaufen. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert. Sie kann aber durch Entfernen des Häkchens vor „E-Mails mit Auto-Whitelist abgleichen" im Eigenschaften-Dialog der Whitelist deaktivert werden.

Der zweite Funktionsbereich filtert die Empfängeradresse aus ausgehenden E-Mails heraus und fügt sie der Datei autowhitelist.mdb hinzu, um dann für den ersten Funktionsbereich zur Verfügung zu stehen. Diese Funktion ist ebenfalls standardmäßig aktiviert. Sie kann aber durch Entfernen des Häkchens vor „Auto-Whitelist automatisch erweitern" im Eigenschaften-Dialog der Whitelist deaktivert werden. Die in einer Auto-Whitelist verzeichneten Einträge können durch die Filteroption „Automatisch eingetragene Adressen" angezeigt werden (Dialog „Whitelist-Eigenschaften" > Registerkarte „Whitelist" > „Filter:")

Es wird dringend empfohlen, diese Funktionen zu nutzen, da mit ihrer Hilfe die Zahl der Fehlalarme bedeutend reduziert werden kann.

Stichwort-Whitelist

Screenshot 35 - In einer Whitelist verzeichnete Stichwörter

GFI MailEssentials ermöglicht es Ihnen, Stichwörter festzulegen, aufgrund derer Mitteilungen als Ham (d. h. als erwünschte Mails) markiert werden. Stellt GFI MailEssentials fest, dass ein in der Stichwort-Whitelist eingetragener Begriff in einer empfangenen Mitteilung verwendet wird, leitet das Programm diese E-Mail automatisch direkt in den Posteingang des Empfängers weiter. Eine Kontrolle durch die Anti-Spam-Filter findet hierbei nicht statt.

Diese Option sollte überlegt eingesetzt werden, da die Eingabe zu vieler Stichwörter bewirkt, dass auch Spam-Mitteilungen an den Filtern vorbeigeleitet werden. Whitelist-Stichwörter lassen sich sowohl für die Betreffzeile als auch den Textkörper definieren.

  1. Um Whitelist-Stichwörter für den Textkörper festzulegen, klicken Sie auf die Registerkarte „Stichwort-Whitelist (Textkörper), und wählen Sie dann „Hinzufügen".
  2. Um Whitelist-Stichwörter für den Betreff festzulegen, klicken Sie auf die Registerkarte „Stichwort-Whitelist (Betreff)", und wählen Sie dann „Hinzufügen".
IP-Whitelist

Screenshot 36 - Angabe vertrauenswürdiger IPs

Bei E-Mails, die von Servern stammen, deren IP-Adresse in der IP-Whitelist angegeben ist, erfolgt keine weitere Kontrolle der Mitteilung durch die Spam-Filter von GFI MailEssentials. Diese Mitteilungen werden automatisch als erwünscht eingestuft und direkt in den Posteingang des Empfängers weitergeleitet. Um diese Funktion zu aktivieren, klicken Sie im Dialogfeld „Whitelist-Eigenschaften" auf die Registerkarte „IP-Whitelist", und markieren Sie die Option, dass IPs angegeben werden sollen, die als vertrauenswürdige Absender erwünschter Mitteilungen (Ham) gelten. Fügen Sie alle gewünschten IPs der Whitelist hinzu, oder löschen bzw. ändern Sie IPs, die bereits in der Liste verzeichnet sind.

Screenshot 37 - Angabe neuer vertrauenswürdiger IPs

Um IPs hinzuzufügen, klicken Sie auf „Hinzufügen". Im oben abgebildeten Dialog „IP oder Subnetz" können Sie die IP-Adresse eines einzelnen Computers oder über die entsprechende Option einen IP-Bereich für eine Gruppe von Computern angeben, gemeinsam mit der Subnetz-Adresse und -Maske.


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