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DNS-Blacklists (DNSBL)

HINWEIS: Für diese Funktion muss der DNS-Server korrekt konfiguriert worden sein. Ist der DNS-Server nicht ordnungsgemäß konfiguriert, treten Zeitüberschreitungen für Anforderungen auf, und Mitteilungen werden nur sehr langsam bearbeitet. Zudem werden dann auch viele erwünschte, gültige Mitteilungen als Spam klassifiziert. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im GFI Knowledge Base-Artikel `KBID001770'.

GFI MailEssentials unterstützt eine Vielzahl von DNS-Blacklists, die über den entsprechenden Knoten konfiguriert werden können. DNS-Blacklists sind Datenbanken, in denen SMTP-Server verzeichnet sind, die für den Versand von Spam-Mails eingesetzt werden. Bereits mehrere Drittanbieter stellen DNS-Blacklists zur Verfügung. Die Qualität, Zuverlässigkeit und Aktualität dieser Listen ist jedoch recht unterschiedlich.

Beim Verschicken einer E-Mail wird diese über mehrere SMTP-Server weitergeleitet, bevor sie ihr Ziel erreicht. Die IP-Adresse jedes einzelnen dieser SMTP-Server ist hierbei im E-Mail-Header verzeichnet. GFI MailEssentials kontrolliert sämtliche im Nachrichten-Header gefundene öffentliche IPs mit der konfigurierten DNSBL-Datenbank (z. B. ordb.org).

ORDB.org ist eine gemeinnützige Organisation, die mit ihrer ORDB-Liste eine Open-Relay-Datenbank mit IP-Adressen von bekannten offenen SMTP-Relays verwaltet. Diese Relays werden (unter Umständen) für den Versand unerwünschter Massen-E-Mails missbraucht. Über den Zugriff auf die ORDB-Liste ist es Systemadministratoren möglich, den E-Mail-Verkehr mit den darin verzeichneten Servern zuzulassen oder zu sperren.

Funktionsweise

GFI MailEssentials kontrolliert sämtliche im Nachrichten-Header gefundene öffentliche IPs mit der konfigurierten DNSBL-Datenbank (z. B. ordb.org). Alle überprüften IPs werden in einer internen Datenbank gespeichert, und es werden keine weiteren DNSBL-Checks für gleiche IPs durchgeführt. Die IP-Adressen bleiben 4 Tage in der Datenbank gespeichert oder bis der SMTP-Dienst neu gestartet wird.

Screenshot 41 - Eigenschaften der DNS-Blacklist

Um die DNS-Blacklist-Funktion zu aktivieren, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten „Anti-Spam" > „DNS-Blacklist", und wählen Sie „Eigenschaften".
  2. Klicken Sie auf „Überprüfen, ob der sendende Mail-Server in einer der folgenden DNS-Blacklists eingetragen ist:"
  3. Wählen Sie die DNS-Blacklist, mit der eingehende Post abgeglichen werden soll. Beispiel: relays.ordb.org.

HINWEIS: Durch Klicken auf die Schaltfläche „Testen" können Sie kontrollieren, ob die ausgewählten Blacklists verfügbar sind.

HINWEIS: Anfragen an eine DNS-Blacklist können eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen (je nach Internet-Anbindung). Der E-Mail-Versand kann daher verlangsamt werden, vor allem, wenn Sie mehrere DNS-Blacklists abfragen.

Durch „Hinzufügen" können Sie zudem die Liste der bereits vorhandenen DNS-Blacklists erweitern.

Screenshot 42 - Hinzufügen weiterer DNS-Blacklists

Geben Sie die Domäne der DNSBL (z. B. sbl.spamhaus.org) ein, und klicken Sie auf „OK".

Um die Abfrage-Reihenfolge der aktivierten DNS-Blacklists zu ändern, markieren Sie die zu verschiebende Blacklist, und klicken Sie dann auf die Schaltflächen „Nach oben" oder „Nach unten", um ihre Abfragepriorität zu ändern. In der DNSBL-Liste werden zuerst alle aktivierten Blacklists aufgeführt.

Um eine Blacklist zu bearbeiten oder zu löschen, markieren Sie die jeweilige Blacklist, und klicken Sie dann auf die entsprechende Schaltfläche.

Registerkarte „Aktionen"

Nachdem Sie die angegeben haben, welche DNS-Blacklists abzufragen sind, klicken Sie auf die Registerkarte „Aktionen", um festzulegen, was mit E-Mails geschehen soll, die von diesem Filter als Spam klassifiziert wurden. Weitere Informationen zu möglichen Aktionen erhalten Sie unter „Aktionen - Umgang mit Spam-Mail" in diesem Kapitel.

Registerkarte „Weitere Optionen"

Nähere Informationen zu dieser Registerkarte erhalten Sie unter „Weitere Optionen" in diesem Kaptitel.


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