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Konfigurieren von Informationsspeicher-Scans

Hinweis: Ein Zugriff auf den Knoten Information Store Protection ist nur dann möglich, wenn GFI MailSecurity auf dem Exchange-Server installiert ist.

Im folgenden Unterkapitel erfahren Sie, wie Informationsspeicher-Scans (Information Store Scanning) aktiviert oder deaktiviert werden können und welche Scan-Methoden unter VS API (Virus Scanning API) verfügbar sind.

So konfigurieren Sie die Funktion Information Store Scanning:

1. Klicken Sie unter Console Root auf den Knoten Information Store Protection.

2. Im rechten Fenster wird standardmäßig der Reiter Information Store Virus Scanning angezeigt. Legen Sie fest, ob das Scannen der Exchange-Informationsspeicher aktiviert werden soll, indem Sie das Kontrollkästchen Enable Information Store Virus Scanning markieren. Der Status der einzelnen Viren-Scan-Engines, die zum Scannen des Informationsspeichers verwendet werden können, wird ebenfalls angezeigt.

Screenshot 44 - Knoten "Information Store Protection"

Hinweis: Wenn Sie das Scannen des Informationsspeichers deaktivieren, wird diese Option übergreifend automatisch für alle Viren-Scan-Engines außer Funktion gesetzt. Wenn Sie das Scannen des Informationsspeichers aktivieren, wird diese Option ebenso übergreifend automatisch für alle Viren-Scan-Engines aktiviert. GFI MailSecurity informiert Sie über eine übergreifende Aktivierung automatisch mit nachfolgender Nachricht. Informationen, wie die Option zum Scannen des Informationsspeichers für eine einzelne Viren-Scan-Engine aktiviert oder deaktiviert wird, erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren der Viren-Scan-Engines".

Screenshot 45 - Übergreifende Aktivierung der Option für Informationsspeicher-Scans

3. Legen Sie die im VS API-Modus zu verwendende Scan-Methode fest, indem Sie auf den Reiter VSAPI Settings gehen.

Screenshot 46 - VS API Scan-Einstellungen

4. Über den Reiter VSAPI Settings können Sie Hintergrund-Scans des Informationsspeichers aktivieren, indem Sie das Kontrollkästchen Enable background scanning markieren. Hierdurch werden alle Inhalte des Informationsspeichers gescannt. Bitte beachten Sie, dass diese Kontrolle, je nach Anzahl der im Informationsspeicher vorhandenen Elemente, zu einer hohen Beanspruchung des Exchange-Servers führen kann. Diese Option sollte daher nur dann aktiviert werden, wenn die Auslastung des Servers gering ist, beispielsweise während der Nachtstunden.

5. Wählen Sie eine der folgenden VS API-Scan-Methoden aus:

  • On-access scanning - Neue Elemente im Informationsspeicher werden erst gescannt, wenn sie vom E-Mail-Client abgerufen werden. Bei dieser Scan-Methode besteht vor der Anzeige der neuen Mitteilung aufgrund des Scans eine kurze Verzögerung.
  • Pro-active scanning - Dem Informationsspeicher neu hinzugefügte Elemente werden in eine Warteschlange gestellt, um gescannt zu werden. Versucht ein E-Mail-Client auf ein Element zuzugreifen, das sich noch in der Warteschlange befindet, wird diesem Element eine höhere Scan-Priorität zugewiesen, damit es schnellstmöglich kontrolliert wird. Dieser voreingestellte Modus sollte beibehalten werden, da hierdurch die beim On-Access-Scanning entstehende Verzögerung in den meisten Fällen vermieden werden kann. Neue Elemente werden sofort der Warteschlange hinzugefügt und sind beim Abruf durch einen E-Mail-Client meistens bereits kontrolliert worden.

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Apply, damit GFI MailSecurity die neuen Einstellungen speichert.


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